Die Geschichte von Till Eulenspiegel erzählt, dass er stöhnte und zeterte, wenn sein Weg ihn bergab führte. So groß war schon zu diesem Zeitpunkt seine Befürchtung vor den Anstrengungen der vermutlich folgenden Steigung. Ging es dann tatsächlich wieder bergauf, war er bester Laune, denn er freute sich bereits auf die nächste Etappe, die ihn wahrscheinlich bequem ins Tal bringen würde. Etwas weniger übertrieben kennt das vermutlich jeder von uns: in freudiger oder ängstlicher Erwartung dessen zu leben, was sich vermeintlich zeigen wird. Glaube, Hoffnung und Wünsche forcieren diese Dynamik. Es geht auch anders. Wir sollten gestalten, was auf uns zukommt. Jyotisha, die Vedische Astrologie, gibt uns dafür Werkzeuge an die Hand, um unseren Glauben, unsere Wünsche und Hoffnungen sinnvoll und realistisch auszurichten und zu stärken. 

Die Natur ist ständiger Veränderung unterworfen. Nichts bleibt, wie es ist. Da wir Teil der Natur sind, spiegelt auch unser Erleben diese ständigen Wechsel wider. Keine Krise dauert ewig, kein Erfolg ist von Dauer. Till Eulenspiegels Episode veranschaulicht in närrischer Weise die ständigen Herausforderungen durch sich ändernde Umstände.

Tatsächlich sind ungeplante und ungeahnte Veränderungen für die meisten Menschen die größte Befürchtung. Sei es betreffs Familie, Gesundheit oder Wohlstand: der Wunsch nach Stabilität unterhält eine ganze Versicherungsindustrie.

Veränderung ist unsere Chance!

Fast alle Krisen im persönlichen Leben eines Menschen, aber auch für ganze Nationen und Wirtschaftszweige, beruhen auf unvorhergesehenen Veränderungen und der mangelnden Möglichkeit, vielleicht aber auch manchmal Bereitschaft und Fähigkeit, diesen Veränderungen zu entsprechen. Das klingt ziemlich negativ?

Okay, wie wär’s dann damit: Fast alle Erfolge und Errungenschaften im persönlichen Leben eines Menschen, aber auch für ganze Nationen und Wirtschaftszweige, beruhen auf Veränderungen und der Möglichkeit, oft kombiniert mit der Bereitschaft und Fähigkeit, diese Veränderungen zu nutzen.

Wie man es auch dreht und wendet: Veränderungen sind unweigerlicher Bestandteil des Alltags. Sie sind die Basis für neue Chancen, aber auch für Probleme.

Zwei bewährte Optionen, um positive und auch negative Veränderungen früh zu erkennen und sinnvoll zu nutzen, sind die folgenden beiden:

  • den Moment zu gestalten und nicht, wie Till Eulenspiegel, in Erwartung dessen was vielleicht kommen könnte den Augenblick zu versäumen. Dies ist die eine Option.
  • Jyotisha zu nutzen oder zu lernen und einzusetzen, ist die zweite Option.

Der Sternenstempel

Jyotisha, die indische Astronomie und Astrologie, handelt von nichts anderem als den ständigen Veränderungen unserer Welt. Die unaufhörlichen Bewegungszyklen der Planeten und Konstellationen, die in immer neuen und nie dagewesenen Verhältnissen zueinander am Firmament zu sehen sind, spiegeln das weltliche und persönliche Geschehen perfekt wider. Jeder Moment erhält durch die aktuellen Positionen der Gestirne seine individuelle Bedeutung in Zeit und Raum. Zu keiner Zeit wird sich die Anordnung der Planeten und Sternbilder des einen Momentes wiederholen. Das gilt für den Geburtszeitpunkt eines Menschen genauso, wie für den Beginn einer Partnerschaft, oder die Gründung einer Firma. Der Startmoment färbt den Verlauf; „good start, good finish“. Jeder Beginn erhält sozusagen einen „Sternen-Stempel“, der präzise wiedergibt, wie sich „das Neue“ einreihen wird in das Gesamtgeschehen des Bestehenden.

Ein praktisches Beispiel: Autofahrt von Hamburg nach München. Ein Fahrer startet um 9:00 Uhr am Morgen und kommt doch erst um 20:00 Uhr in München an. Der Grund: ein harmloser Auffahrunfall in einem Stau durch ein hinter ihn fahrendes Fahrzeug. Wäre der Fahrer nur eine Minute später losgefahren, hätte er schon in Hamburg an diversen Ampeln andere Rot- und Grünphasen gehabt. Im Reiseverlauf wäre er in einem völlig anderen Abschnitt des Staus gelandet. Mit besagtem Fahrzeug hätte es daher keine Kollision geben können. Die Ankunft in München wäre weitaus früher gewesen.

In alten Schriften der vedischen Tradition ist zu lesen, dass vor dem Beginn einer Reise Astrologen konsultiert wurden, um den bestmöglichen Zeitpunkt für den Reiseantritt zu bestimmen. Die Frage, um die es ging war denkbar einfach: wann klinke ich mich ein in das Bewegungsspiel umherstreunender Tiger und Räuber, so dass diese meine Wege nicht kreuzen? Ein komplexes Ansinnen, dem aber mit Hilfe von Jyotisha erfolgreich entsprochen werden konnte.

Navigation im Alltags-Dschungel

Der Start unseres Lebensweges ist der Moment der Geburt. Er bestimmt, wann wir mit welchen Themen auf der Überholspur unterwegs sind oder in einen Stau geraten. Einmal unterwegs, treffen jedoch nicht nur wir, sondern auch Menschen in unserem Umfeld unzählige Entscheidungen, die ebenfalls eine Rolle dabei spielen, was sich für uns ergeben kann und was nicht. Kein Wunder also, dass sich ständig unvorhergesehene Veränderungen ergeben, sei es zum Vorteil oder Nachteil. Wir leben in einem Dschungel von Einflüssen. Unüberschaubar ja, aber auch unlösbar? Nein, nicht für Jyotisha.

In geradezu genialer Weise lassen sich Horoskope dafür nutzen, um die Dynamik des Lebens und seiner diversen Themen zu erfassen. Jyotisha gibt klare Antworten zu dem was wann möglich ist und was wann nicht möglich ist.

Jyotisha lernen, wie wär’s?

Jyotisha zu lernen beflügelt unser Verständnis für das eigene Leben und Dasein auf unvergleichliche Art. Wir lernen, wie wir ticken, lernen unsere Stärken und Schwächen in praktischer und verständnisvoller Weise kennen. Und eben nicht nur das. Jyotisha-Kenntnisse ermöglichen uns unsere Wünsche und Bestrebungen mit der Realität abzugleichen. Mehr und mehr konzentrieren wir uns mit Hilfe von Jyotisha auf die Themen, die wir gestalten können. Immer weniger Kraft verschwenden wir mit Bestrebungen, die sich derzeit nicht verwirklichen lassen. Ungewollte Veränderungen lernen wir rechtzeitig zu erkennen und zu nutzen, anstatt sie zu fürchten. Wer Jyotisha studiert wird tatsächlich reich beschenkt.

Die meisten mir bekannten Menschen die Jyotisha gelernt haben arbeiten nicht etwa als Astrologen. Das war nie deren Ziel. Ihre berufliche Erfüllung finden sie in unterschiedlichsten Karrieren. Jyotisha lernten und lernen sie aus einem anderen Grund: den Wunsch das Leben und seine Dynamik zu verstehen und auf dieser Grundlage bestmöglich zu gestalten.

Jyotisha zu lernen ist eine lohnende Herausforderung. Die astronomischen und astrologischen Lehrinhalte sind inspirierend, nachvollziehbar und ungemein praktisch. Mit der richtigen Anleitung führt der Ausbildungsweg direkt durchs Leben. Der Alltag wird zum Labor.

Aber Vorsicht! Jyotisha ist wie ein Virus! Einmal begonnen, lässt ein die Freude daran weiter zu lernen nicht mehr los. Immunität? Fehlanzeige. Jeder neue Lernschritt weckt die Neugier nach mehr Wissen…